Wir laden alle Mitglieder und ausdrücklich auch alle grünen Freund*innen wie Interessierte herzlich zu unserem nächsten Treffen ein.
Am Donnerstag, den 05.03.2026 um 20.00 Uhr treffen wir uns im Haus Friesenecker (neben dem alten Rathaus) auf Ortsgemeindeebene.
Besprochen werden alle grünen Themen, die uns am Herzen liegen, sei es vor Ort, in der VG oder auf Kreisebene. Manchmal auch die große Weltpolitik.
Wir freuen uns auf Euch und eine spannende Diskussion!
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN der VG Bodenheim stellt folgenden Antrag:
Die Verbandsgemeindeleitung wird gebeten, das erarbeitete Pflegekonzept und die rechtlichen Rahmenbedingungen über die Gewässer- und Grabenpflege im Umweltausschuss vorzustellen.
Als Themen des Informationsaustausches werden vorgeschlagen:
- Notwendigkeit und Turnus des Räumens (z. B. 5- oder 10-jährig).
- Art und Umfang der Mahd, insbesondere ob halbseitig, abschnittsweise, selektiv oder zeitlich gestaffelt gemäht werden sollte.
- Abschnitte, in denen nur im unteren Bereich gemäht oder mindestens 1/3 der Böschung ausgespart werden soll.
- Vorgehen beim Mäh- und Räumgut: Dauer der Zwischenlagerung, Weiterverwendung oder fachgerechte Entsorgung.
- Abschnitte, in denen die regelmäßige Unterhaltung eingestellt oder reduziert werden kann (z. B. ökologisch besonders wertvolle oder dauerhaft wasserführende Bereiche).
- Weitergehende ökologische und wasserwirtschaftliche Optimierungsmaßnahmen, die im Rahmen der Unterhaltung umgesetzt werden können, wie:
- Anlage von Wildblumen- und Kräutersäumen,
- naturnahe Aufweitungen oder Sedimentrückhaltebereiche,
- ökologische Verbesserung der Durchgängigkeit (Rückbau kleiner Abstürze),
- Entrohrungen oder Renaturierungsmaßnahmen,
- Optimierung von Pflegeabschnitten zur Förderung des Biotopverbunds.
Begründung:
Das Gewässer- und Grabensystem im Gebiet der Verbandsgemeinde Bodenheim umfasst ca. 54 km. Für die Unterhaltung der Gewässer III. Ordnung (Spatzenbach, Kapellengraben, Eichelsbach und Flügelsbach) ist die Verbandsgemeinde zuständig. Die Gräben stehen überwiegend im Eigentum der Ortsgemeinden. Die Beauftragung der Unterhaltung und Pflege erfolgt jedoch durch die Verbandsgemeinde.
Die Pflege der Gewässer, Gräben und Rückhaltebecken ist für Verbandsgemeinde und Ortsgemeinden mit hohen jährlichen Kosten verbunden. Dabei fehlt es an einem Gesamtkonzept. Dies führt dazu, dass einzelne Abschnitte teilweise stark überwuchert sind und dass bei Starkregenereignissen Probleme auftreten können.[1]
Darüber hinaus haben Gewässer und Gräben unter bestimmten Voraussetzungen (zeitweise oder dauerhafte Wasserführung, naturnahe Ausprägung von Sohle, Ufer und Vegetation, Pufferstreifen mit entsprechender Pflege, ökologisch orientierte Unterhaltung) eine eigenständige Rolle als Lebensraum und/oder wichtiger Bestandteile des Biotopverbundes sein. Die Biotopverbundfunktion (Verbindungselemente oder Ausbreitungsbänder zwischen eigenständigen Lebensräumen) steht insbesondere in ansonsten strukturarmen Landschaften im Vordergrund.[2]
Um ihrer Entwässerungsfunktion insbesondere bei Starkregenereignissen gerecht zu werden und um ihre Rolle als Lebensraum zu stärken, empfiehlt sich unbedingt die Aufstellung eines Unterhaltungskonzeptes für die Gewässer und Gräben.[3]
[1] Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzept für die Verbandsgemeinde Bodenheim, Maßnahmenkatalog Nackenheim, Nr. [15], „Graben N 6 entlang des Wirtschaftsweges nördlich der Straße „Am Weiher“ (parallel),
gilt auch für andere Abzugsgräben / Leitgräben“ „Der Graben entlang des Wirtschaftsweges nördlich der Straße „Am Weiher“ (parallel) ist zum Zeitpunkt der Begehung sehr stark bewachsen. Die Grabensohle und -böschung sind mit einer Schicht von Pflanzen bedeckt und dadurch nicht mehr sichtbar. Durch den starken Bewuchs wird die Abflussleistung des Grabens herabgesetzt.“
Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzept für die Verbandsgemeinde Bodenheim, Maßnahmenkatalog Harxheim, Nr. [3] „Westlicher Graben H 6 zum Rückhaltebecken“ „Der zum Rückhaltebecken (Nr. [2]) führende Graben H 6 weist einen sehr starken Bewuchs der Grabensohle und der Grabenböschungen auf. Dadurch wird das abflusswirksame Grabenprofil deutlich reduziert.“
Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzept für die Verbandsgemeinde Bodenheim, Maßnahmenkatalog Lörzweiler, Nr. [1] „Südlicher Graben“ „Da der Graben zum Zeitpunkt der Ortsbegehung (04.09.2020) stark bewachsen war, kann nicht die vollständige Abflussleistung des Grabens erzielt werden. Im daraus folgendem Versagensfall ist ein Oberflächenabfluss zur Ortsgemeinde Lörzweiler gemäß der Geländegeometrie nicht auszuschließen.“
[2] Arbeitshilfe Unterhalt von Gräben, Bayrisches Landesamt, Stand April 2015, S. 12, Heft 55 des Landesamtes für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) „Unterhaltung und Pflege von Gräben“, 1999, S. 8 ff.
[3] Arbeitshilfe Unterhalt von Gräben, Bayrisches Landesamt, Stand April 2015, S. 16, aber auch Wasserverbandstag e. V. Bremen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Gewässerunterhaltung in Sachsen-Anhalt, S. 28 ff.
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
sehr geehrter Herr Bürgermeister und
Kolleginnen und Kollegen des Gemeinderates,
eine der ersten Fragen, die wir uns nach Sichtung der Unterlagen gestellt haben, war:
Was sehen wir, wenn wir uns den Haushalt für 2026 anschauen?
Zunächst möchten wir hervorheben, dass der vorliegende Haushaltsentwurf trotz herausfordernder Rahmenbedingungen ein wichtiges positives Signal setzt: Die Umlagen haben sich um ca. 4,7 Millionen Euro reduziert. Das verschafft uns Luft zum Atmen – auch wenn bereits absehbar ist, dass die Umlagen in 2027 wieder steigen werden. Dennoch: Ein ausgeglichener Haushalt, keine Neuverschuldung und eine Rückführung bestehender Kredite sind solide Grundlagen, auf denen wir aufbauen können. Dies begrüßen wir ausdrücklich.
Wir erkennen im Haushalt einige zukunftsweisende Ansätze: Das Starkregenkonzept, Entsiegelungsmaßnahmen, Bike-Sharing, Investitionen in Photovoltaik – all das sind richtige und notwendige Bausteine. Ebenso begrüßen wir Maßnahmen wie die Schulwegmarkierungen, Mittel für Baumnachpflanzungen und die Förderung der ortsansässigen Unternehmen.
Doch bei aller Anerkennung dieser Ansätze müssen wir gleichzeitig feststellen: Ein klares, langfristiges Ortsentwicklungskonzept ist weiterhin nicht erkennbar.
Wo soll Bodenheim in fünf bis zehn Jahren stehen?
Welche Prioritäten setzen wir als Gemeinde?
Was sind unsere Schwerpunkte, unsere Ziele?
Diese Fragen bleiben unbeantwortet – und damit fehlt uns eine Richtung, eine Idee, um Investitionen strategisch, nachhaltig und ganzheitlich auszurichten.
Gleichzeitig bleibt die Abhängigkeit von Umlagen enorm: 49 Prozent unserer Aufwendungen liegen nicht in unserer Kontrolle. Die Liquiditätskredite sind mit 4,6 Mio. Euro weiterhin hoch und werden uns noch die kommenden Jahre begleiten.
Trotz einzelner Klimaschutzmaßnahmen fehlt ein übergreifendes Klimaanpassungs-, Hitze- und Nachhaltigkeitskonzept, das unsere Gemeinde resilienter und zukunftsfähiger macht.
Was bedeutet das für Bodenheim?
Ein Haushalt ohne strategisches Leitbild führt dazu, dass wir uns von Projekt zu Projekt hangeln. Wir reagieren, statt zu gestalten! Das Ergebnis sind Flickenteppiche: Viele kleine Maßnahmen, aber kaum zusammenhängende Strukturen: Es fehlt beispielsweise an verbundenen Radwegnetzen in den Ort und aus dem Ort heraus, zentrale Begrünungen im Ortskern, KiTas werden in Gewerbegebiete gebaut usw. Das betrifft unsere Mobilität genauso wie unsere Flächennutzung, unsere sozialen Angebote, die Pflege unserer Infrastruktur oder unseren Umgang mit Klimarisiken.
Außerdem investieren wir viel Geld in Sanierungen, statt Instandhaltungen regelmäßig und präventiv durchzuführen. Die Unterhaltung von Straßen erhält weiterhin sehr viele Mittel, während nachhaltige Mobilität, fuß- und fahrradgerechte Infrastruktur oder Verkehrsvermeidung kaum sichtbar vorankommen.
Das Generationen Netzwerk hat in den letzten beiden Jahren zahlreiche wichtige Vorschläge im Bereich des sozialen Miteinanders erarbeitet: Aufwertung von Begegnungsorten, zentral gelegene schattige Treffpunkte, Ausbau der Barrierefreiheit usw.– hierzu bleibt der Haushalt aber nahezu stumm. All das prägt den Alltag unserer Bürgerinnen und Bürger.
Besonders kritisch ist, dass die Gemeinde nicht ausreichend auf die Klimakrise vorbereitet ist. Einzelne Maßnahmen sind gut, aber bei weitem nicht ausreichend. Wenn wir heute nicht konsequent handeln, verschieben wir die Last auf künftige Haushalte – und damit auf kommende Generationen. Hitze, Starkregen, steigende Energiepreise und wachsende Fixkosten sind Realitäten, keine abstrakten Zukunftsszenarien. Ohne klare Strategie riskieren wir höhere Folgekosten, geringere Handlungsfähigkeit und sinkende Lebensqualität.
Ein nachhaltiger Haushalt braucht Resilienz.
Was wir uns für das Bodenheim von morgen wünschen
Wir stehen heute im zweiten Haushaltsjahr unserer Fraktion hier im Gemeinderat. Schon 2025 haben wir vier zentrale Forderungen formuliert – und wir halten sie weiterhin für entscheidend:
- Strategische Finanzplanung
- Ganzheitliches nachhaltiges Ortsentwicklungskonzept
- Kritische Überprüfung aller Investitionen und
- Stärkere Bürgerbeteiligung.
Unser Wunsch für 2026 ist deshalb klar:
Lasst uns gemeinsam ein Leitbild für Bodenheim entwickeln – mit echter Beteiligung der BürgerInnen und mit ausgewiesenen ExpertInnen. Ein Leitbild, das ökologische, ökonomische und finanzielle Realitäten zusammenführt und daraus Prioritäten für die kommenden Jahre ableitet.
Wir wünschen uns:
- Ein auf lange Sicht ausgerichtetes Ortsentwicklungskonzept mit sozialökologischer Ausrichtung
- eine Mehrjahresstrategie für Emissionsreduktion, Klimaanpassung und Infrastrukturpflege,
- eine tiefergehende ökologische und ökonomische Bewertung aller Investitionen,
- und einen Risikopuffer als Rücklage für Energie- und Umlagenrisiken
Zudem sollten wir soziale und gemeinschaftliche Themen wieder sichtbar machen: Bewegungs- und Begegnungsangebote – Orte, die unser Zusammenleben stärken. Ein kleines Bürgerbudget, ein jährliches Öko-Budget oder gezielte Mittel für den Rad- und Fußverkehr können viel bewirken.
Unser Wunsch ist es, den Haushalt nicht nur zu verwalten, sondern zu gestalten – mit Mut, Weitsicht und Verantwortung.
Denken wir nicht nur an das Hier und Jetzt. Denken wir an das Bodenheim von morgen. Ein Bodenheim, das klimafest ist, lebenswert, sozial und finanziell stabil.
Der Haushalt 2026 setzt einige wichtige Akzente. Doch er braucht mehr strategische Tiefe, ein konkretes Leitbild für die Zukunft und mehr Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Lassen Sie uns diese Aufgabe gemeinsam anpacken.
Die Fraktion der BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN freut sich auf die weitere Zusammenarbeit im kommenden Jahr und bietet an, den Blick nach vorne gemeinsam zu gestalten. Wir stimmen dem Haushalt 2026 zu.
Vielen Dank.
Jens Richterich
Fraktionsvorsitzender
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN OG Bodenheim
Download als pdf: 20251210_Haushaltsrede_Grüne
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Beigeordnete, sehr geehrte Ratsmitglieder,
sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung,
bezüglich der Formalien können wir uns dieses Jahr wirklich nicht beschweren. Im Gegenteil: Sämtliche unserer Anregungen wurden berücksichtigt. Neben dem Haushaltsplan wurden uns der Ergebnis- und Finanzhaushalt mit Kontenebene sowie die Produktübersicht mit Kontenebene zur Verfügung gestellt. Wir verfügen nun über dieselben Informationen wie die Kreisverwaltung. Dafür bedanken wir uns ausdrücklich bei der gesamten Verwaltung.
Zum Inhalt:
In diesem Jahr haben wir nur einen einzigen Haushaltsantrag gestellt – erneut zur Grabenpflege. Unser erster Antrag aus dem Dezember 2024, der sich mit dem Pflegekonzept „Mähen statt Mulchen“ beschäftigte, wurde damals vom Verbandsgemeinderat abgelehnt.
Im Haushalts- und Finanzausschuss teilte uns die Verwaltung überraschend mit, dass sie mittlerweile an einem entsprechenden Konzept arbeitet – also an einer Idee, die ein Jahr zuvor noch zurückgewiesen wurde. Im Haushalt 2026 seien bereits Mittel vorgesehen.
In der heutigen Sitzung nun stellt die Verwaltung fest, dass sie überhaupt nicht zuständig ist. Wir haben unseren Antrag daraufhin als Haushaltsantrag zurückgezogen. Nunmehr stellt sich natürlich die Frage, an welchem Konzept die Verwaltung eigentlich arbeitet und wofür Mittel im Haushalt vorgesehen sind. Jedenfalls scheint unser Antrag vom letzten Jahr die Verwaltung zum Nachdenken veranlasst zu haben. Ziel erreicht.
Ein ähnliches Muster zeigte sich bei unserem Haushaltsantrag zur Ehrenamtskarte. Im Dezember 2024 wurde er in den Sozial-, Kultur- und Tourismusausschuss verwiesen, der jedoch nie zusammenkam. Einige Monate später legte die Verwaltung eine eigene Vorlage vor – inhaltlich kaum unterscheidbar von unserem ursprünglichen Antrag. Ziel erreicht, aber auf einem Umweg, der zumindest Fragen zum Verfahren aufwirft.
Auch beim Grundschulessen zeigte sich dieses Vorgehen. Unser Haushaltsantrag erhielt im Haupt- und Finanzausschuss keine Empfehlung. Wir zogen ihn zurück und stellten in der Ratssitzung am 18. Februar einen Sachantrag, in dem wir einen Speiseplan im Voraus und eine Wahlmöglichkeit zwischen zwei Gerichten forderten. Noch bevor der Ausschuss über unseren Antrag beraten konnte, stellte die Verwaltung beide Punkte bereits selbst um: Die Speisepläne wurden digital verteilt, und die Wahlmöglichkeit wurde – mangels beschlussfähigem Ausschuss – bis zur nächsten Ratssitzung kurzfristig eingeführt. Auch hier also wieder: Ziel erreicht – aber erst nach Ablehnung und anschließender interner Übernahme unserer Vorschläge.
Wir halten fest: Unsere Anträge wirken – nur selten auf direktem Weg. Erst wird im Verbandsgemeinderat blockiert, anschließend werden die Inhalte stillschweigend übernommen. Für uns zählt am Ende das Ergebnis, doch das Verfahren bleibt erklärungsbedürftig.
Zum aktuellen Haushalt:
Dieses Jahr heißt es sparen. Der Ergebnishaushalt ist nicht ausgeglichen, der Finanzhaushalt nur knapp. In fast allen Bereichen gab es Kürzungen gegenüber 2025 – gerade genug, um den Finanzhaushalt noch auszugleichen.
Die größte Investition betrifft den geplanten Rathauserweiterungsbau. 500.000 € sind für den Abriss des alten Feuerwehrgerätehauses Bodenheim und die Bodenplatte des Neubaus vorgesehen. Insgesamt sollen sich die Kosten auf 3,5 Mio. € belaufen; vom Land gibt es Fördermittel in Höhe von 855.000 €.
Bei uns wurde intensiv über den Erweiterungsbau diskutiert: Die Pläne stammen aus dem Jahr 2021. Seit Corona und dem vermehrten Arbeiten im Homeoffice stellt sich die Frage, ob der Raumbedarf unverändert ist. Andererseits sieht der Erweiterungsbau gerade einmal zwei Einzelarbeitsplätze vor, alle übrigen rund 27 Arbeitsplätze sind mindestens Doppelbüros – Luxus sieht anders aus. Zudem ermöglicht der Erweiterungsbau den Bau eines Kalten Nahwärmenetzes und damit eine weitgehend klimaneutrale Wärmeversorgung von VG-Rathaus und Erweiterungsbau, Bürgerhaus Dolles und Caritaszentrum.
Bedenken hatten wir zunächst wegen des Abrisses des Feuerwehrgerätehauses. Als Ersatz für die fünf Mehlschwalbennester ist ein Schwalbenhotel im Dollespark vorgesehen, ein Standort, der wegen der nahen Bäume problematisch ist. Wir hatten beantragt, alternative Standorte, insbesondere am VG-Rathaus, zu prüfen und das Thema in den Fachausschüssen zu behandeln. Der Antrag wurde mehrheitlich abgelehnt.
Letzte Woche dann die Mitteilung der Verwaltung: Am VG-Rathaus können zehn weitere Mehlschwalbennester angebracht werden. Wenn es denn dabei bleibt: Ziel erreicht.
Allerdings erwarten wir beim Erweiterungsbau noch Änderungen: Einen Neubau ohne Fassadengrün in Zeiten des Klimawandels zu planen – insbesondere in einer weitgehend versiegelten Umgebung – halten wir für nicht nachvollziehbar.
Weitere Großprojekte sind das Feuerwehrgerätehaus Gau-Bischofsheim/Harxheim sowie ein Lehrschwimmbad. In diesem Haushalt tauchen sie finanziell fast noch nicht auf, werden uns aber in den kommenden Jahren erheblich beschäftigen. Zwischen den Zeilen war zu hören, dass man auch auf die milliardenschweren Investitionsschulden des Bundes hofft. Wir drücken die Daumen, dass diese Rechnung am Ende tatsächlich aufgeht.
Wir werden dem Haushalt trotz der Differenzen am heutigen Abend zustimmen.
Die Grünen der Ortsgemeinde Bodenheim laden alle Mitbürgerinnen und Mitbürger herzlich zum Adventsfenster ins Unterdorf ein: am Samstag, den 20. Dezember, ab 18:00 Uhr bei Familie Richterich, An der Reithalle 4.
Es gibt Knabbereien und Getränke für Klein und Groß. Wir freuen uns auf viele gute Gespräche und den gemeinsamen Countdown bis Heiligabend und ein paar arbeits- und stressfreie Tage danach.
Schon jetzt wünschen wir allen, die arbeiten müssen und die unser Land am Laufen halten, trotzdem frohe Festtage und wir bedanken uns ganz herzlich bei euch allen.
Save the Date: Grünes Adventsfenster, 20. Dezember, ab 18 Uhr, Familie Richterich, An der Reithalle 4 in Bodenheim
Wann: Sonntag, 24. August 2025, ab 14 Uhr
Wo: Dolles-Park („Dollores“) in Bodenheim
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN der Ortsgemeinde Bodenheim lädt euch herzlich ein zum „Café im Grünen“ – zu einem offenen, geselligen Sommernachmittag für alle Bodenheimer Bürger*innen mit ihren Familien und Freund*innen.
Was erwartet euch?
- ein schattiges Plätzchen unter Bäumen im schönen Dolles-Park
- leckere Kuchen, herzhaftes Fingerfood und kühle Getränke – auch ein Glas Wein
- Zeit für Gespräche, für Austausch und zum Kennenlernen in entspannter Atmosphäre
- ausreichend Sitzgelegenheiten
- Plan B: Schutz bei Regen durch Pavillons oder bei komplett regnerischer Stimmung findet die Veranstaltung unter den Arkaden der Verbandsgemeinde statt.
Unsere besonderen Aktionen:
- Natur erleben und entdecken:
Es werden Führungen durch den neu und naturnah gestalteten Parkbereich angeboten. Während der Führung gibt es Informationen zu den bereits neu angelegten Elementen, aber auch zu den nächsten geplanten Schritten der Weiterentwicklung des Areals. - Boule für alle:
Unser Boule-Profi Gerhard gibt Einblicke in Technik und Taktik von „Pétanque“ – anschließend gibt’s ein kleines Turnier für alle, die mitspielen möchten. Gern könnt ihr eure eigenen Kugeln mitbringen, wir werden aber auch Kugelsätze vorhalten. - Unser besonderer Gast:
Wir freuen uns sehr, Katrin Eder, unsere rheinland-pfälzische Klimaschutzministerin, ab 14 Uhr bei uns im Park begrüßen zu dürfen.
Kommt vorbei, bringt gerne Familie und Freund*innen mit – wir freuen uns auf ein entspanntes Beisammensein mit euch im „Café im Grünen“!

